AED´s in der Ersten-Hilfe-Ausbildung
2. Was bedeutet Frühdefibrillation?
4. Wie groß ist die Überlebenschance?
5. Darf ich einen Defibrillator bedienen?
1. Knock on statt Knock out! Regina Halmich zeigt, worauf es ankommt
Unter dem Motto 'Knock on - Ein Schlag fürs Leben' starten die Malteser ab 1. Juli als erste Organisation deutschlandweit ihr neues Konzept für die Breitenausbildung in Erster Hilfe. Flächendeckend wird an 480 Standorten in allen Kursen ab der zweiten Jahreshälfte der Umgang mit sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) gelehrt. Als prominente Patin bestätigt Boxweltmeisterin Regina Halmich: "Die Hemmschwelle öffentlich erreichbare Defibrillatoren zu benutzen, ist leider sehr hoch. Die Malteser nehmen einem die Angst davor, zu helfen. Zu wissen, was man im entscheidenden Moment tun muss, ist einfach ein gutes Gefühl. Besonders wenn man weiß, dass dieses Wissen in erster Linie den Menschen zu Gute kommt, die einem am Herzen liegen. Denn die meisten Notfälle passieren zu Hause, in der Freizeit und am Arbeitsplatz.
Außerhalb von Krankenhäusern ist der plötzliche Herztod die häufigste Todesursache in Deutschland. Bis zu 50 Prozent der Betroffenen weisen Kammerflimmern auf. Alexander Wegener, Ausbildungsleiter der Malteser: "Wir lehren als erster Anbieter bundesweit den Umgang mit Defibrillatoren und tragen so dazu bei, die Überlebensrate zu erhöhen." Die elektrische Defibrillation, bei der mittels großflächiger Elektroden ein Stromstoß auf den Körper des Betroffenen abgegeben wird, ist die einzig wirksame Behandlung des Kammerflimmerns. Der Erfolg wird durch den Faktor der schnellen Hilfe bestimmt. Eine Kombination aus sofortiger Frühdefibrillation und weiterführenden Wiederbelebungsmaßnahmen erhöht die Überlebenschancen des Betroffenen um 60 Prozent. Da bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lebenswichtige Minuten vergehen, sei es "besonders wichtig, dass die Maßnahme der Frühdefibrillation auch von Laien durchgeführt werden kann", bekräftigt Alexander Wegener. Regina Halmich bestätigt: "Erste-Hilfe-Ausbildung bei den Maltesern - die machen jeden fit!"
Die Malteser bieten individuell zugeschnittene Kurse für Betriebe und Freizeitclubs, für Senioren, junge Eltern und Kinder an. Moderne Medien sowie eine entsprechende medizinische und pädagogische Qualifikation der Malteser Ausbilder garantieren, dass man im tatsächlichen Notfall schnell und sicher helfen kann. Unter www.malteser-kurse.de findet man schnell einen für sich geeigneten Kurs. Der eigens eingerichtete Assistent führt einen sicher durch die vielfältigen Angebote. Natürlich kann man sich auch dort direkt online anmelden.
2. Was bedeutet Frühdefibrillation?
Unter „Frühdefibrillation“ versteht man die Abgabe von Elektroschocks mittels automatischen externen Defibrillationsgeräten (AED). Das Ziel: Die Überwindung eines Herzstillstandes.
3.
Was ist ein automatischer externer Defibrillator und wie funktioniert
er?
Ein AED ist ein elektronisches Gerät, etwa so klein wie ein Laptop. Zu ihm gehören zwei Elektroden, die am Brustbereich des Herzinfarktopfers befestigt werden. Der AED wertet den Gesundheitszustand automatisch aus. Wenn bestimmte Indikatoren vorliegen, fordert der AED den Helfer auf, per Knopfdruck Stromstöße auf den Körper des Betroffenen abzugeben.
4. Wie groß ist die Überlebenswahrscheinlichkeit?
Jeder kann einen AED bedienen. Die medizinische Fachkompetenz ist in dem AED integriert. Akkustische Sprachsignale und ein Display geben dem Ersthelfer klare Anweisungen, welche Tasten er betätigen muss.




