Weiterbildungen für medizinisches Fachpersonal
Sollten Sie ca. 10 Teilnehmer gleichzeitig stellen, kommen wir gerne zu Ihnen, um die Ausbildung in Ihren Räumlichkeiten durchzuführen. Sollten Sie keine geschlossene Veranstaltung wünschen, können Sie Ihre Teilnehmer gerne zu einem unserer regulären Termine anmelden. Falls Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, zögern Sie nicht uns anzurufen oder uns zu schreiben! Selbstverständlich können Sie die Fortbildungen aus dem Bildungsprogramm 2009 auch für das laufende Kalenderjahr buchen.
Pflegefortbildungen 2010
Modulausbildungen
1. Palliativbegleitung
2. Demenzkranke verstehen und begleiten
3. Delegierbare Behandlungspflege
Zusätzliche geschlossen buchbare Veranstaltungen
(aus dem Bildungsprogramm 2009)
Anmeldung für Kurse in der Dienststelle Rostock unter:
Telefon: 0381 - 19215
Fax: 0381 - 128 80 60
e-Mail: ausbildung@malteser-rostock.de
Anmeldung für Kurse in der Dienststelle Wismar unter:
Telefon: 03841 - 20 61 81
Fax: 03841 - 20 61 82
e-Mail: stefan.hoefs@maltanet.de
Pflegefortbildungen 2010
1.Pflege von Schlaganfallpatienten nach dem Bobath- Konzept
13.01.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
20.01.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Welche
Auswirkungen hat das Krankheitsbild auf den Patienten und wie kann z.B.
durch Beachten der nonverbalen Kommunikationszeichen oder durch
Bewegungsangebote die Wahrnehmungsfähigkeit gefördert bzw. erhalten
werden. In dieser Fortbildung lernen Sie die Inhalte des Bobath-
Konzeptes kennen und erhalten einen Überblick zu den Themen Basale
Stimulation, Kienästhetik, Körperpflege und Ernährung.
2.Pflege bei Kreislauferkrankungen
03.02.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
10.02.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
In
dieser Fortbildung erhalten Sie einen Einblick in die Erkrankungen von
Herz und Kreislauf sowie in pflegerische Grundprinzipien bei
Herzerkrankungen von der Angina pectoris bis zum Herzinfarkt.
3.Therapeutische und pflegerische Aspekte bei Tumorerkrankungen
03.03.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
10.03.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Wird
im Rahmen einer Untersuchung ein bösartig wachsender Tumor
festgestellt, wird für den Patienten ein auf ihn zugeschnittenes
Therapiekonzept entwickelt, das verschiedene Behandlungsmöglichkeiten
enthält wie Chemotherapie, Bestrahlung, photodynamische Therapie oder
eine Operation. In dieser Fortbildung werden die Grundlagen der
entsprechenden Behandlungs- und Pflegeansätze vermittelt.
5. Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung & Patientenverfügung
07.04.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
14.04.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Die
meisten Verfügungen & Vollmachten werden von älteren Menschen
erstellt. Die Angst, als Pflegefall wehrlos einer ungewollten
Behandlung ausgeliefert zu sein, ist das Hauptmotiv dafür. In dieser
Fortbildung wird dargelegt, wozu Verfügungen & Vollmachten
notwendig sind und für welche Situationen sie empfohlen werden.
5. Haftungs- und Delegationsrecht in der Pflege
05.05.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
12.05.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Die
Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegende ist allgegenwärtig und
für den Ausführenden mit Gefahren verbunden, denn rechtliche
Konsequenzen können drohen. In dieser Fortbildung werden anhand von
Gerichtsurteilen und Beispielen aus dem Pflegealltag die
Rechtsgrundlagen vorgestellt und erläutert.
6. Notfallsituationen in der ambulanten und stationären Altenpflege
02.06.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
09.06.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Notfallsituationen
im Pflegealltag treffen Pflegebedürftige, Angehörige und Kollegen. Sie
wollen gemeistert sein, um Leben zu schützen. In dieser Fortbildung
werden die Schritte beim Auffinden eines Notfallbetroffenen bis hin zur
Frühdefibrillation mit verschiedenen AED- Geräten gezeigt und praktisch
geübt.
7. Rückenschonende Mobilisation
07.07.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
14.07.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
In
dieser Fortbildung lernen Sie, Fortbewegungsaktivitäten mit mehrfach
behinderten Menschen auszuführen. Durch Gewichtsverlagerungen in vier
Richtungen werden diese Bewegungsaktivitäten rückenschonend und weniger
belastend für Ihren Körper durchgeführt.
8. Wahrnehmen und Beobachten in der Pflege
04.08.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
11.08.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Wahrnehmung
und Beobachtung sind Ausgangspunkt für jegliches pflegerisches Handeln.
Diese Fortbildung trägt dazu bei, die eigene Wahrnehmung zu präzisieren
und die Beobachtungsgabe zu schärfen.
9. Suchterkrankungen – Gespräche mit Betroffenen
01.09.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
08.09.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Sucht
kann sich ganz verschieden äußern, z.B. als Sucht nach Drogen, Alkohol
oder Medikamenten. Heute bezeichnet man die Suchterkrankungen auch als
Abhängigkeitserkrankungen (z.B. Alkoholabhängigkeit). Die Abhängigkeit
kann dabei körperlicher und/oder psychischer Art sein. In dieser
Fortbildung wird auf die Problematik der verschiedenen
Suchterkrankungen hingewiesen und Hinweise zum Umgang mit Suchtkranken
Patienten gegeben.
10. Multiple Sklerose
06.10.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
13.10.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Für
MS-Patienten ist der Blick auf den kranken, gebrechlichen und
schmerzenden Körper das vorherrschende Ereignis. Es bedeutet,
lebenslang auf Hilfe und Pflege angewiesen und damit gleichzeitig oft
abhängig zu sein, wenn der körperlich Behinderte zu einem Pflegefall
wird. In dieser Fortbildung wird auf eine gute Organisation der Pflege
hingewiesen, die die Belastung für das Pflegepersonal in Grenzen hält.
11. Prophylaxen- Einmaleins
03.11.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
10.11.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Von
der "Dekubitus-" bis zur "Thrombose-Prophylaxe"... Das Seminar gibt
einen Überblick über die krankhaften Vorgänge, die zu Dekubitus,
Thrombose usw. führen. Die zugehörigen gängigen Prophylaxen und deren
Wirkungen werden besprochen und wir üben Risikoeinschätzung an
Fallbeispielen. Ziel des Seminars ist, mit Hintergrundwissen über die
Krankheitsentstehung den Blick für gefährdete Patienten zu schärfen und
dann vorbeugend handeln zu können.
12. Störungen der Kommunikation infolge von Erkrankungen
01.12.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Wiener Platz 2, 18069 Rostock
08.12.2010/ 15:00-18:30/ 40,- €
Malteser Hilfsdienst gGmbH, Käferweg 1, 23966 Wismar
Aufgrund verschiedenster Erkrankungen kann es zu
grundlegenden
Kommunikationsproblemen mit der Umwelt kommen. Solche Defizite führen
nicht selten bei den Betroffenen zu Hilflosigkeit, Isolation und
Depression. Auch Pflegekräfte stehen dem oftmals hilflos gegenüber.
Diese Fortbildung gibt einen Überblick über die Grundlagen der
Kommunikation im Allgemeinen, Kommunikationsstörungen wie Aphasien,
Blindheit, Schwerhörigkeit und vermittelt den effizienten Umgang mit
Kommunikationsproblemen im pflegerischen Alltag.
Zusätzliche geschlossen buchbare Veranstaltungen (aus dem Bildungsprogramm 2009):
1. Wundmanagement
In
dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über die einzelnen
Themengebiete des Wundmanagements: die Wundanamnese, die Physiologie
der Wundheilung mit den Wundheilungsphasen, die Wundbehandlung, das
Schmerzmanagement und die Wunddokumentation.
2. Dekubitus- und Thromboseprophylaxe
In
dieser Fortbildung werden konzeptionelle Grundlagen für die Dekubitus-
und Thromboseprophylaxe vermittelt und Instrumente zur praktischen
Umsetzung aufgezeigt.
3. Gewaltprophylaxe in der Altenpflege:
Gewalt erkennen – Gewalt vermeiden
Pflegekräfte
arbeiten unter psychisch schwierigen Bedingungen: Krankheit, Alter und
Sterben ebenso wie Belastungen, Konflikte und Überforderungen gehören
zum beruflichen Alltag. Die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen
Gefühlen wie Angst, Aggression, Wut, Trauer, Ohnmacht bis hin zu Ekel
und Abscheu ist eine Voraussetzung für die Gewaltprophylaxe in der
Altenpflege. In dieser Fortbildung steht der Umgang mit den eigenen
Gefühlen im Mittelpunkt.
4. Mobilität im Alter
In
dieser Fortbildung werden theoretische und praktische Elemente zu den
Themen Alter, Intervention, Mobilitätsverhalten, Mobilitätsentwicklung,
Mobilitätssicherung vermittelt.
5. Umgang mit Demenz
Die
Pflege eines dementen Patienten ist für die betreffenden Menschen -
seien es Familienangehörige oder professionelle Pflegekräfte - zumeist
mit erheblichen Belastungen verbunden. In dieser Fortbildung werden die
Möglichkeiten einer professionellen Betreuung und Pflege von
Demenz-Patienten aufgezeigt.
6. Pflege und Betreuung von Parkinson-Patienten
In
dieser Fortbildung erfahren Sie mehr zur Krankheitsentstehung von
Parkinson, zu den entsprechenden Symptomen, der Befunderhebung und der
Diagnostik. Darüber hinaus erhalten Sie Anregungen zur Therapie und
aktivierenden Pflege.
7. Pflegeplanung/ Pflegetheorien/ Pflegemodelle
Pflegeplanung:
In dieser Fortbildung wird die Bedeutung der Pflegedokumentation und
-planung dargestellt. Darüber hinaus erhalten Sie eine Einweisung in
eine fachgerechte und gezielte Anwendung der Pflegeplanung.
Pflegetheorien
und Pflegemodelle: Anwendbar oder nur graue Theorie? Vorwiegend basiert
Pflege auf praktischer Tätigkeit. Wie sinnvoll und notwendig sind
theoretische Grundlagen? In dieser Fortbildung werden verschiedene
Pflegetheorien und Pflegemodelle aufgezeigt und verdeutlicht, dass
Pflegemodelle eine Basis für die professionelle praktische Tätigkeit
bilden.
8. Basale Stimulation
Unter Basaler Stimulation
versteht man die Aktivierung der Wahrnehmungsbereiche und die Anregung
primärer Körper- und Bewegungserfahrungen. Dazu gehören Angebote zur
Herausbildung einer individuellen nonverbalen Kommunikation bei
Menschen, deren Eigenaktivität aufgrund ihrer mangelnden
Bewegungsfähigkeit eingeschränkt und deren Fähigkeit zur Wahrnehmung
und Kommunikation erheblich beeinträchtigt ist.
Mit einfachsten
Möglichkeiten wird dabei versucht, Kontakt zu diesen Menschen
aufzunehmen, um ihnen den Zugang zu ihrer Umgebung und ihren
Mitmenschen zu ermöglichen und Lebensqualität zu erleben. Diese
Fortbildung macht Aktivierungs- und Kommunikationstechniken deutlich,
die praktisch erprobt werden können.
9. Validation und andere Formen der Gesprächsführung
Validation
ist eine Methode, um mit desorientierten, alten Menschen einfühlend zu
kommunizieren und Ihnen Wertschätzung entgegenzubringen. Validation
geht davon aus, dass an Demenz erkrankte Menschen danach streben, die
unerledigten Aufgaben ihres Lebens noch aufzuarbeiten. Die Anwender der
Validation unterstützen diese Menschen dabei und bieten mittels
Validations-Techniken die Möglichkeit, sich verbal oder nonverbal
auszudrücken. Durch das Kommunizieren jahrelang unterdrückter Gefühle,
kann Stress abgebaut sowie Würde und Glück wiedererlangt werden. So
gleiten dementiell erkrankte Menschen weniger häufig in ein
fortgeschrittenes Stadium der Desorientierung ab.
Die Fortbildung
zeigt Kommunikationstechniken auf, die helfen, sich in die Welt
des desorientierten, alten Menschen einzufühlen und sie besser zu
verstehen und ermöglicht deren praktische Erprobung.
10. Bewältigung von Ängsten, Problemen und Ärger im Pflegealltag
In
dieser Fortbildung stehen die Verbesserungen der in- und externen
Kommunikation, die Abgleichung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, die
Erweiterung der Konfliktkompetenz und die Meisterung schwieriger
Situationen im Vordergrund.
Der Weg zum Ziel geht dabei:
-
vom Ich (sich selbst besser verstehen, eigene
Kommunikationsmuster erkennen, Reflexion des eigenen Umgangs mit
Konfliktsituationen)
- zum Du (die Anatomie
einer Nachricht, wie komme ich in die Welt des anderen, Absicht und
Wirkung einer Kommunikation)
- über das Wir (gelungenes Beziehungsmanagement, Probleme ansprechen, faires Feedback)
1. Palliativbegleitung
Das
Modul Palliativbegleiter vermittelt Grundkenntnisse in den
Schwerpunkten “Begleitung von Sterbenden und Schwerkranken“,
„Grundlagen Palliativ Care“ sowie „Umgang mit Trauer“. Der Lehrgang
soll Sie dazu befähigen, den unheilbaren Schwerkranken und Sterbenden
in seinem letzten Lebensabschnitt unter Berücksichtigung all seiner
individuellen Bedürfnisse und Interessen umfassend und individuell
fach- und sachgerecht zu pflegen und zu betreuen. Dieses beinhaltet
auch die Wahrnehmung, Anwendung und Auswertung der zu ermittelnden
Bedürfnisse in Zusammenarbeit mit Angehörigen, Ärzten und
Pflegefachkräften, aber auch der eigenen verantwortlichen Position.
Dies übergeordnet in einem multiprofessionellen Team zu vertreten und
somit die Lebensqualität und damit auch die Pflegequaliät nachhaltig zu
sichern. Sie lernen darüber hinaus auch durch die eigene kritische
Reflexion zur Weiterentwicklung der Pflege beizutragen und
Möglichkeiten der Konfliktlösung und Selbstpflege anzuwenden
Bestmögliche Lebensqualität für Schwerstkranke:
Die
Palliativmedizin integriert traditionelle medizinische Aufgaben mit
neuen Erkenntnissen der Wissenschaft bei Patienten mit nicht heilbaren,
weit fortgeschrittenen Erkrankungen, um die bestmögliche Lebensqualität
für diese Patienten zu erreichen.
Was ist Palliativmedizin?
Das
Wort „palliativ" leitet sich ab vom lateinischen pallium = der Mantel,
bzw. von palliare = mit dem Mantel bedecken, lindern. Palliativmedizin
ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht
heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit
begrenzter Lebenserwartung. Sie strebt die Besserung körperlicher
Krankheitsbeschwerden ebenso wie psychischer, sozialer und spiritueller
Probleme an. Das Hauptziel der palliativmedizinischen Betreuung ist die
Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten und ihre Angehörigen
(auch über die Sterbephase hinaus). Im Deutschen wird Palliativmedizin
auch als Übertragung des englischen Begriffes Palliative Care
verwendet, sie beinhaltet gleichwertig pflegerische, ärztliche und
psychosoziale Kompetenz.
Zielgruppe: Pflegekräfte & Beschäftigungshilfen in der Altenpflege
Termine: Teil 1 Montag 13.09.2010 – Donnerstag 16.09.2010
Teil 2 Montag 20.09.2010 – Donnerstag 23.09.2010
jeweils 15:00-21:00
Dauer: 40 Unterrichtseinheiten
Kosten: 400,- Euro
Methoden: Projektarbeit, Diskussion im Plenum, Lehrgespräch, Rollenspiel.
Lehrinhalt:
I. Grundlagen der Palliativ Care
· Benigne und maligne Tumore
· Amytrophe Lateralsklerose (ALS)
· Schmerz
· Nebenwirkungen von Therapien
· Besonderheiten der Ernährung
· Besonderheiten der Pflege
· Kommunikation
· Sterbephase und Umgang mit Verstorbenen
II. Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden
· Begriffe Tod und Sterben
· Sterbephasen
· Bedürfnisse Schwerkranker und Sterbender
III. Umgang mit Trauer
· Trost und Vertröstung
· Trauer
· Hilfen und Erschwernisse
· Religiöse Dimension
2. Demenzkranke verstehen und begleiten
Der
Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, stellt für
ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer eine besondere Herausforderung
dar. Mit dem Handlungs- und Wissensspektrum, welches man für die
Begleitung und Betreuung von alten Menschen ohne dementielle Erkrankung
anwendet, kommt der Helfer/ die Helferin schnell an seine/ ihre
Grenzen.
Das Modul "Demenzkranke verstehen und begleiten"
vermittelt Kenntnisse und Methoden, die es Ihnen ermöglichen sollen,
ältere und verwirrte Menschen in ihrer Selbstständigkeit und in ihrem
Denken und Handeln individuell zu fördern. Sie werden in die Lage
versetzt, diese Kenntnisse und Tätigkeiten anzuwenden und in der Praxis
umzusetzen.
Inhalte:
· Reflexion des eigenen Altersbegriffs
· Definition und Ursachen von "Demenz"
· Ethische Grundprinzipien im Umgang mit Demenzerkrankten
· Richtige und falsche Verhaltensweisen im Umgang mit Demenzerkrankten
· Biografisches Arbeiten
· Einführung in die Validation
· Beschäftigungsangebote für Menschen mit Demenz
· Gesetzliche Grundlagen im Umfeld der Betreuung dementer Menschen
Termine: Teil 1 Montag 22.03. – Donnerstag 25.03.
Teil 2 Montag 29.03. – Donnerstag 01.04.
jeweils 15:00-21:00
Dauer: 40 Unterrichtseinheiten
Kosten: 400,- Euro
Methoden: Projektarbeit, Diskussion im Plenum, Lehrgespräch, Rollenspiel.
3. Delegierbare Behandlungspflege
Weiterbildung für Pflegehilfskräfte
Chance - Umverteilung – Herausforderung – Veränderungen durch das Pflegeergänzungsgesetz
In
Deutschland ist die Pflegeversicherung (SGB XI) seit 1995 ein fester
Bestandteil der sozialen Sicherung. Ihr Ziel ist es, eine finanzielle
Vorsorge für den Fall der Pflegebedürftigkeit zu schaffen.
Seit
1.7.2008 ist das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der
Pflegeversicherung (Pflege-weiterentwicklungsgesetz) in Kraft.
Die
Pflege als eigenständiger Leistungsbereich ist vielfach in Richtlinien
des Gemeinsamen Bundesausschusses genannt und betroffen: Insbesondere
in den Richtlinien zur Verordnung von häuslicher und psychiatrischer
ambulanter Krankenpflege, Hilfsmitteln, spezialisierter ambulanter
Palliativversorgung, Soziotherapie und Krankenpflege.
Als
eigenständiger Leistungserbringer ist die Pflege erstmals in der
Neuregelung zu § 63 Abs. 3b und 3c SGB V angesprochen (In Kraft seit
1.7.2008).
Dieser sieht vor, dass die Verordnung von Verbands-
und Pflegehilfsmitteln als auch die inhaltliche Ausgestaltung der
häuslichen Krankenpflege durch Angehörige der Pflegeberufe vorgenommen
werden kann. Auch die Übertragung von ärztlichen Tätigkeiten als
„selbständige Ausübung der Heilkunde“ auf Angehörige der
Pflegeberufe und die Übertragung von Pflegetätigkeiten kann davon
umfasst sein.
Zur Qualitätssicherung ist die Delegation
schriftlich zu vereinbaren und ein Rahmenvertrag nach § 37 Abs. 1 und §
37 Abs. 2 Satz 1 SGB V zu schließen.
Gegenstand der Vereinbarung
ist die Versorgung der Versicherten der Krankenkassen mit häuslicher
Krankenpflege (Grund- und Behandlungspflege sowie hauswirtschaftlicher
Versorgung) gemäß § 37 Abs. 1 SGB V, häuslicher Krankenpflege
(Behandlungspflege) gemäß § 37 Abs. 2 Satz 1 und Satz 6 SGB V sowie die
Vergütungsstruktur und Abrechnung dieser Leistungen.
Vereinbarung gemäß § 132a Abs. 2 SGB V.
Kursziele
Vermittlung der delegierbaren Aufgaben der Behandlungspflege und die Vermittlung des notwendiges Wissen, insbesondere:
•
der theoretischen Grundkenntnisse der jeweiligen
behandlungspflegerischen Maßnahme, Kenntnisse von Risiken,
Komplikationen, typischen Fehlerquellen und zielgerichteter
Folgehandlungen
• der praktischen Grundkenntnisse zur
Durchführung der jeweiligen behandlungspflegerischen Maßnahme
einschließlich hygienischer Verfahrensregeln, sowie das notwendige
Können.
Termine: Termin 1 Montag 26.04.2010 – Donnerstag 29.04.2010
Termin 2 Montag 25.10.2010 – Donnerstag 28.10.2010
jeweils 15:00-21:00
Dauer: 21 Unterrichtseinheiten
Kosten: 200,- Euro

