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Malteser Rostock

Malteser Rostock gewinnen Bundeswettbewerb

Deutsche Sanitäter-Meisterschaft der Malteser geht nach Rostock

24.09.2017
Zwei Sanitäer versorgen einen Verletztendarsteller. Fotos: Wolf Lux
Täuschend echt waren die Szenarien, mit denen die Sanitäter konfrontiert wurden.
Der Bundeswettbewerb der Sanitäter fand mitten in Landshut statt.

Rostock/Landshut. Die Malteser aus Rostock haben am Samstag, 23. September den 18. Bundeswettbewerb des Malteser Hilfsdienstes in Landshut gewonnen. Das Team setzte sich gegen zwölf andere Gruppen durch. „Wir sind sehr stolz, dass wir diesen Wettbewerb gewonnen haben. Die anderen Teams waren sehr gut, aber wir waren heute einen Tick besser“, so der Rostocker David Beumer. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der sich vor Ort ein Bild von der Veranstaltung machte, dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit und ihr Engagement.

Bis zum Sieg gab es schwierige Aufgaben im Bereich der Notfallversorgung zu lösen. Die Einsatzkräfte sahen sich realistischen Einsatzszenarien gegenüber: So wurde zum Beispiel die Notfallversorgung nach der Explosion einer Würstchenbude simuliert und die Evakuierung eines Altenheimes geprobt. Zahlreiche Ehrenamtliche, die eigens dafür mit Kunstblut und gestellten Verletzungen präpariert waren, sorgten für eine realitätsnahe Atmosphäre. „Das waren schon knifflige Aufgaben, die von den Darstellern wahnsinnig gut gespielt wurden“, so Beumer. Beim 18. Bundeswettbewerb des Malteser Hilfsdienstes traten insgesamt rund 500 ehrenamtliche Teilnehmer aus ganz Deutschland in drei Wettbewerben gegeneinander an. Neben dem Erwachsenen- und einem Jugendwettbewerb gab es einen Wettbewerb der Schulsanitäter. Die Gruppen hatten sich durch Siege bei lokalen Wettbewerben für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifiziert.

Von den Teilnehmern wurde im Wettbewerb eigenständiges und flexibles Handeln verlangt, das für die optimale Hilfe in Notfallsituationen unerlässlich ist. Es ging darum, Routinen abzurufen und in Sekundenschnelle zu entscheiden, um Unwägbarkeiten, Zufälle und plötzlich auftretende Ereignisse zu bewältigen. Der Bundeswettbewerb in Landshut war eine organisatorische Höchstleistung: über 700 Malteser waren im Einsatz, darunter rund neben den Wettkampfteilnehmern auch viele Verletztendarsteller, Schiedsrichter und ein Kochtrupp.

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